Vorschau aktuelle Ausgabe

 

 

Hybride: Mehr als eine Brückentechnologie

Vom SUV bis hin zum ­sportlichen Luxus-Coupé findet man Fahrzeu­ge mit Hybridan­trieb. Sparsam sind sie alle, auch wenn die Technik im Hintergrund immer anders ist.

(Foto: Honda)

Natürlich hat sich mit dem Erscheinen der ersten Hybridantriebe schnell eine Gruppe an selbsternannten Experten gefunden, die das alles als eine kurzlebige Brückentechnologie abgetan hat. Ganz Schlaue haben sich Ende der 1990er-Jahre sogar dazu hinreißen lassen, den Hybridantrieb als die Summe der Nachteile von Verbrenner und E-Autos zu bezeichnen. Dabei war der Toyota Prius, der 1997 die aktuelle Hybridwelle auslöste, gar nicht das ­erste Auto mit Hybridantrieb.
Nicht einmal der 1902 von Ferdinand Porsche und Ludwig Lohner gebaute Mixte-Wagen war der erste Hyb­rid. Schon 1896 bauten Frank Armstrong und Henry House in Connecticut zumindest einen Wagen – wie viele es am Ende wirklich waren, lässt sich nicht mehr herausfinden. Dieser eine erhaltene Wagen jedenfalls, der wurde von einem Hybridantrieb auf Basis eines 6,5 Liter großen Zweizylinders angetrieben. Dieses mobile Geschichtsstück wurde 2016 um 400.000 Euro versteigert. Das sei aber nur so nebenbei, vor allem für die Zweifler erwähnt. Deren Lieblingsargument war ja immer die Kurzlebigkeit der Akkus, und dass der nur allzu bald fällige Batterietausch jegliche Sparsamkeit des Antriebes ad absurdum führen werde. Heute staunen wir gemeinsam über die Toyota Prius I, die nach 20 Jahren immer noch mit den ersten Akkus unterwegs sind.

In der aktuellen Februar-Ausgabe des GEWINN finden Sie die Testberichte über den Honda CR-V, den Lexus LC 500h & Mitsubishi Outlander – jetzt neu in Ihrer Trafik!

GEWINN verwendet Cookies um die Website möglichst benutzerfreundlich zu gestalten und Ihnen damit den bestmöglichen Service zu gewährleisten.
Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.