Lieber drinnen als draußen

Der Sommer ist längst da. Und damit auch die entsprechenden Temperaturen. Hin und wieder ist in den Zeitungen sogar von einer „Afrika-Hitze“ die Rede. Und die ist vor allem dann nur schwer zu ertragen, wenn sich die Stadt so richtig aufgeheizt hat. Dann strömen alle in die Bäder – oder in die Gastgärten der Restaurants.

Doch ist es tatsächlich so angenehm bei einer Affenhitze draußen zu sitzen, womöglich noch mitten in der Stadt, wo die Autos an einem ganz nah vorbeirauschen und die Abgase einem jegliche Lust aufs Essen nehmen?
GEWINN stellt deshalb einige Lokalitäten vor, in denen eine funktionierende Klimaanlage für angenehme Temperaturen sorgt – egal wie heiß es draußen ist.
In erster Linie sind das die Hotelrestaurants der Stadt. Und so beginnen wir gleich mit dem Ritz Carlton am Ring, wo im Vorjahr die Lobby zu einem herrlich runtergekühlten Tageslokal mit sizilianischer Küche umgebaut wurde. Name: Pastamara. (Pastamara kommt allerdings nicht von Pasta! „Pasta amara“, bittere Paste, steht im Sizilianischen für die Kakaobohne.)
Wo einst eine minder attraktive Lobbylounge auf Gäste hoffte, wird bereits am Nachmittag dem Aperitivo gefröhnt, dafür kommt sogar ein eigens konstruierter Negroni-Wagen zum Einsatz. Die Cocktails werden dabei direkt vor dem Gast gemixt. Das Küchenkonzept stammt vom sizilianischen Drei-Sterne-Koch Ciccio Sultano aus Ragusa, er lässt seine Leute Gerichte wie ein Tatar mit Carbonara-Sauce oder rote rohe Mazzara-Garnelen servieren.
Perfekt gekühlt präsentiert sich auch das Hotelrestaurant Das Loft im Sofitel mit dem wahrscheinlich spektakulärsten Blick über Wien. Hier haben sich schon eine Reihe von Köchen versucht. Seit September 2018 steht Peter Duransky, ein gebürtiger Slowake, am Herd, er sorgt für eine unverkrampfte und damit überaus sympathische Küche mit persönlicher Prägung. Besonders empfehlenswert: der Sonntags-Brunch von 12.30 bis 16 Uhr.
In kulinarischer Hinsicht zählt aber vor allem das Le Ciel im siebenten Stock des Grand Hotel am Kärntnerring zu den allerbesten Adressen. In dem von Toni Mörwald geführten Res­taurant steht mit Roland Huber ein ganz außergewöhnlicher Koch am Herd, der in letzter Zeit zu einer beachtlichen Hochform aufgelaufen ist. Und will man überhaupt bei der Nummer eins der Stadt essen, ohne die Gefahr, einen Hitzeausschlag zu bekommen, dann kommt wohl auch das Steirereck in Frage. Auch dort sorgt eine bestens funktionierende Klimaanlage für ideale Temperaturen.
Zwei Adressen am Spittelberg sollten ebenfalls noch Erwähnung finden. Wer bei Altmeister Harry Brunner in seinem Das Spittelberg einkehrt, der kommt zwangsläufig auch in den Genuss einer klimatisierten Restaurantwelt, da ein Schanigarten erst gar nicht existiert.
Nicht weit davon entfernt das Zu ebener Erde und erster Stock, ein gutbürgerliches Lokal, in dem ebenfalls eine empfehlenswerte Wiener Küche mit vielen Klassikern serviert wird. Und auch dort schnurrt leise eine Klimaanlage.

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