Aktivurlaub: So schön ist Österreich

Radfahren, Wandern, Spaß am Wasser, Familienabenteuer, Golfen, Wein, Kulinarik und Kulturerlebnisse – der heurige Sommer bringt spannende neue Österreich-Angebote.

(Foto: Kärnten Werbung/Daniel Zupanc)

Knapp 640 Kilometer und 15.000 Höhenmeter in zehn Tagen – klingt nach einer übertriebenen radsportlichen Herausforderung? Nicht, wenn der Pedalritter mit dem E-Bike unterwegs ist. Der neue Salzkammergut BergeSeen eTrail ist speziell für E-unterstützte Drahtgämsen konzipiert, führt kreuz und quer durch die kaiserliche Sommerfrischeregion und zeigt die schönsten Plätze: alle Salzkammergut-Seen, das Ausseerland, Bad Ischl, Dachstein-Hallstatt, das Almtal usw. Zielgruppen sind Familien, Genussfahrer sowie E-Mountainbike-Einsteiger (alle Angebote siehe Tabelle im Juni-Gewinn auf Seite 116).

Immer dem Wasser entlang – mit jedem beliebigen Drahtesel – heißt es bei der „Kärntner Seen-Schleife“: 340 Radwegekilometer verbinden zehn Badeseen sowie die Flüsse Gail und Drau. Für einen Sprung ins glasklare Nass ist unterwegs jederzeit Gelegenheit (siehe Tabelle). Der Radurlaub 2020 darf offenbar besonders gut schmecken: „Rad & Genuss beim Haubenkoch in der Waldheimat“ führt zu bester Hauben-Kulinarik in der Hochsteiermark; „Vom Buckl zum Berg“ macht feinste niederösterreichische Wirtshauskultur erradelbar.

Kopf frei beim Wandern

Weite, Ruhe, intensives Nichts. Granit und Wasser als bestimmende Elemente. Das ist das obere Mühlviertel im Norden Oberösterreichs. Der neue Weitwanderweg „Granitpilgern“ zeigt auf 95 Kilometern und in rund vier Tagesetappen ausgedehnte Wälder, wogende Wiesen, steinalte Kulturzeugen und Kraftplätze dieser Mittelgebirgsregion. Als Auszeit vom Alltag – entschleunigen, innehalten und bei sich selbst ankommen.

Der Granitpilgern-Rundweg zwischen St. Martin im Mühlviertel und Helfenberg gehört ganz den Wanderern (für Mountainbiker verboten), er ist technisch nicht anspruchsvoll, verlangt mit Tagesetappen bis zu 35 Kilometer aber Ausdauer. Wer (früher) ras­ten möchte, den laden in zehn Gemeinden gastfreundliche Menschen und urige Wirtshäuser ein – z. B. der Gasthof Haudum mit seiner prämierten Speckwerkstatt.

Auch Osttirol lockt Marschierer mit zwei neuen Weitwanderwegen: Gemütlich in Talnähe führt der 35 Kilometer lange Höfetrail von Bauernhof zu Bauernhof und gibt Einblicke in die Geschichte der Region. Der Iseltrail folgt 75 Kilometer lang dem längsten, frei fließenden Gletscherfluss der Alpen: Von Lienz geht es hinauf zum Isel-Ursprung in einem Gletschertor im Nationalpark Hohe Tauern. Immer entlang dem erfrischenden Urelement Wasser, vorbei an lieblicher Kulturlandschaft, Schotterbänken, Schluchten und Wasserfällen (www.osttirol.com). Der Krems­­tal-Donau-Weitwanderweg in Niederösterreich verläuft 100 Kilometer nördlich und südlich der Donau rund um die Weinstadt Krems (www.kremstal.at).

Wer in den Bergen auf fachkundige Begleitung setzt, der wird in Österreich auch in Corona-Zeiten nicht enttäuscht. In den Kitzbüheler Alpen finden alle geführten Bike- und Wandertouren ab einer Person statt (www.kitzbueheler-alpen.com). Der Grazer Spezial-Veranstalter WeltWeitWandern stockte sein Österreich-Angebot an geführten Kleinstgruppentouren mit hohem Genuss- und Erlebnisfaktor massiv auf.

Wasser-Aktivitäten und Familienspaß

Mehr Seen – statt Meer sehen, ist das neue Urlaubsmotto. Das Tiroler Oberland kann tatsächlich mit einem neuen Bergsee aufwarten: der geheimnisvolle Smaragdsee im Radurschltal in 2.200 Meter Seehöhe entstand im August des Vorjahres unterhalb eines Gletschers nach einem Murenabgang. Wie lange das Naturjuwel bestehen bleibt, weiß niemand (www.tiroler-oberland.com). Oder Lust auf Kanu-Wandern? Die Drau im Süden Österreichs ist auf einer Länge von insgesamt 210 Kilometern ab Lienz befahrbar. Heuer wurde der Drau-Paddelweg um eine 16 Kilometer lange Etappe von Seidendorf durch den Völkermarkter Stausee bis Dullach verlängert.

Der 54 Meter hohe Wildensteiner Wasserfall beim Klopeiner See lässt sich neuerdings per Flying-Fox-Parcours (schwindelerregende Seilrutschen) erleben (www.klopeinersee.at). Vor den Toren Wiens garantiert die Zip­line-Annaberg Nervenkitzel sowie höchste Sicherheit. Auf vier parallelen Seilen geht’s rasant bergab, der „Flug“ dauert 90 Sekunden und erreicht 100 km/h. Kreisch! (www.annaberg.info)

Das „Team Familie“ ist im Tiroler Pillerseetal gefordert, wenn alle gemeinsam bei der neuen Frischluft-Challenge „Das Geheimnis des Steinbergkönigs“ die Steinplatte von dunklen Mächten befreien müssen (www.stein bergkoenig.at). Die „Vater & Kind-Camps“ in Großrußbach sorgen für echte Generationenqualitätszeit. Sozialpädagoge Klaus Podirsky und Mentalcoach Robert Pap begleiten die Vater- und Kind-Teams bei Abenteuern und Gesprächen am Lagerfeuer. Angesprochen sind Mädchen wie Buben (in getrennten Gruppen) an der Schwelle zur Pubertät.

Mit dem eigenen Schneckenhaus unterwegs: Die komplett ausgestatteten VW-Campingbusse von MyVanture erfreuen mit komfortablen Betten und Küche für bis zu vier Personen. Für Fahrräder gibt’s einen Spezialträger. Der Van kann an zwei Standorten (Wien und Klagenfurt) übernommen werden – oder wird gegen Aufpreis zugestellt. Schon kann die Österreich-Rundfahrt beginnen.


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