Reichersdorf – Heimat des Traisentaler Shooting-Stars

Im Traisental wird Weinbau seit der Bronzezeit betrieben. Heute ist der Anteil an Grünem Veltliner nirgendwo so hoch wie im rund 815 Hektar umfassenden Gebiet südlich der Donau.

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Deshalb gehört auch unsere Nationalsorte gemeinsam mit dem Riesling zur Traisentaler DAC-Familie (seit 2006).
In der kleinen Katastralgemeinde finden wir eine Fülle an Weinbaubetrieben und auch einige Heurige, aber als Primus inter Pares gilt eindeutig Markus Huber mit seiner beachtlichen Fläche von insgesamt 82 Hektar. 55 Prozent der Huber-Kreszenzen produzieren für den Export in über 20 Länder. Dem Sorten-Leader Grüner Veltliner sind 70 Prozent der Rebfläche gewidmet, und das Spektrum reicht vom eleganten Gebietswein über strukturierte Ortsweine bis zu Terroir strotzenden Riedenweinen. Als Nummer zwei in der Rebsortenhierarchie finden wir Rieslingweine ebenfalls in den besten Rieden. Alte Setzen, Zwirch, Rothenbart und Berg sind sogar von den Österreichischen Tradi­tionsweingütern, wo Markus Huber Mitglied ist, als „Erste Lagen“ klassifiziert. Ansonsten gehören noch Sauvignon Blanc, Muskateller, Zweigelt und die Burgunderfamilie zum Rebsortiment.

Huber, Jahrgang 1979, durfte sehr früh weinmäßig die Agenden vom über 250 Jahre alten Familienbesitz übernehmen. Und was er dann daraus machte, muss als Crescendo-Effekt bezeichnet werden. Hohe Auszeichnungen im In- und Ausland konnten deshalb nicht ausbleiben. Auch die kleine und sehr feine Nische an Süßweinen durfte da schon höchste Ehren erfahren. Nachdem im Traisental auf Nachhaltigkeit und naturnahen Weinbau besonderes Augenmerk gelegt wird, erfolgt auch bei Huber, dem Traisentaler Shooting-Star, derzeit die Umstellung auf organisch-biologische Bewirtschaftung. Eigentlich logisch!

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