„Kryptosteuerguide 2019“: So sind Krypto-Gewinne zu versteuern

Der Kurs der Bitcoins hat sich seit dem Jahrsbeginn nach einer langen Phase, in der es vom Boom im Dezember 2017 über ein Jahr lang nur nach unten ging, zuletzt wieder mehr als verdoppelt.

Blockpit, das Unternehmen hinter der gleichnamigen App, hat für den Handel mit Krypto-„Währungen“ einen kostenlosen Steuerratgeber veröffentlicht (Foto: Blockpit)

Dadurch dürften einige Wagemutige, die am letzten Tiefpunkt oder lange vor der Boomphase eingestiegen sind, auf beträchtlichten Kursgewinnen sitzen. Doch wie sind diese zu versteuern oder sind sie überhaupt zu versteuern? Antwort: Ab einer Behaltedauer von einem Jahr sind die Gewinne jedenfalls steuerfrei.

Im Detail gibt darüber der  kostenlose „Kryptosteuerguide 2019“ Auskunft, der von der heimischen Firma Blockpit veröffentlicht wurde. Das 50-seitige Dokument ist kostenfrei unter www.kryptosteuerguide.com zum Download verfügbar und soll Fragen rund um die Besteuerung von Gewinnen aus Handel mit Krypto-„Assets“ beantworten.
In drei Kapiteln werden alle relevanten Steuerthemen in Bezug auf Krypto-„Währungen“ beschrieben und anhand von Beispielen aus der Praxis erklärt. So wird unter anderem differenziert, wann und in welcher Höhe Steuern zu bezahlen sind und welche Unterschiede es zwischen betrieblichen und privaten Bereichen bezüglich der Bemessungsgrundlage gibt. Auch wird die Frage geklärt, ab wann eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt oder welche Steuersätze wann anzuwenden sind. Neben allgemeinen Informationen, wie der Berechnungsmethode und der Höhe der Versteuerung von Bitcoin und Co., informiert der Kryptosteuerguide auch über die Verortung der Einkünfte aus Krypto-Trades innerhalb der Steuererklärung. Selbst für Privatanleger eher exotische Anwendungsfälle, wie die steuerliche Betrachtung von ICOs  und Tokensales oder die Einkünfte aus Mining-Tätigkeiten, werden behandelt.

„Viele Privatanleger, aber auch Unternehmen und Großtrader gehen noch immer davon aus, dass die Besteuerung von Gewinnen aus Krypto-Trades eine Grauzone sei, oder sind bezüglich der aktuellen Rechtslage verunsichert. Die Regelungen sind hier jedoch von der Finanz klar vorgegeben“, erklärt Florian Wimmer, Geschäftsführer und Mitgründer von Blockpit. „Wir empfehlen allen Steuerpflichtigen, sämtliche Einkünfte aus Krypto-„Währungen“ transparent und sauber zu dokumentieren. Diese Nachweise können und werden vom Finanzamt eingefordert werden“, ergänzt Wimmer weiter. Das Linzer Unternehmen bietet diesbezüglich die „Blockpit“-App, die diese Dokumentation automatisch übernimmt und einen Steuerreport für das Finanzamt aufbereitet.

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