Die besten Immobilienfonds

Seit der Finanzkrise geht es mit den fünf heimischen Immobilienfonds bergauf. Anfang 2015 hatten sie ein Fondsvolumen von 2015 4,7 Milliarden Euro.

Die neue ÖBB-Zentrale neben dem Wiener Hauptbahnhof war im Vorjahr der prominenteste Zukauf des Real Invest Austria, des größten heimischen Immofonds. Der Schwerpunkt liegt auf Wohnhäusern, Gewerbeimmobilien sind eine wichtige Beimischung. (Foto: ÖBB)

Seit der Finanzkrise werden die österreichischen offenen Immobilienfonds mit Geld von Privatanlegern überschüttet. Während in Deutschland etliche Fondsschwergewichte aufgelöst werden mussten, weil die Kunden ihre Gelder massenhaft abzogen, ist die Lage hierzulande völlig anders. Im Vorjahr hatten die fünf heimischen Immofondsgesellschaften Nettomittelzuflüsse von 574 Millionen Euro. Insgesamt betrug das Fondsvolumen Anfang 2015 4,7 Milliarden Euro. Allein 2,6 Milliarden entfallen dabei auf den auf heimische Wohnimmobilien spezialisierten Real Invest Austria der Bank Austria. Da der Fonds nur in Österreich investieren darf und bereits über eine gewaltige Größe verfügt, wird das Wachstum im Vertrieb der Bank nun bewusst gebremst.  

Ungebremst wachsen weiterhin die Nummer zwei auf dem Markt, der ebenfalls auf Wohnimmobilien spezialisierte Fonds der Erste Bank (eine Milliarde Euro Volumen), der Immofonds 1 der Volksbank (542 Millionen) und der SemperReal Estate der Constantia Privatbank (274 Millionen). Die beiden letzteren Fonds investieren ausschließlich in Gewerbeimmobilien. Im Gewerbebereich können die Schwankungen, aber auch die Renditen etwas höher ausfallen als bei den Wohnimmobilien. Daher liegen diese Fonds im TOP-GEWINN-Ranking nach dem Risiko-Ertrags-Verhältnis (Sharpe-Ratio) auch hinter den Wohnimmobilienfonds. 

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