Erste Anzeichen von Inflation in den USA

Für viele Experten war es eigentlich nicht die Frage, ob, sondern nur wann die massiven Hilfsmaßnahmen der Notenbanken und Staaten im Zuge der Corona-Krise zu einer Verteuerung führen werden.

Die stark steigende Nachfrage nach langlebigen Konsumgütern, ausgelöst durch verändertes Konsumentenverhalten und staatliche Hilfen in der Pandemie, führte zu einem spürbaren Preisanstieg in den USA (Foto: mipan – GettyImages.com)

Bei Vermögenswerten wie Aktien oder Immobilien konnte man bereits einen starken Preisanstieg, ausgelöst durch die hohe Liquidität auf dem Markt, beobachten.
Laut Experten der DWS gibt es jetzt auch erste Anzeichen, dass die Krisenmaßnahmen bereits zu einer Verteuerung bei Konsumgütern – zumindest in den USA – führen könnten: So stiegen die Preise für langlebige Konsumgüter (gemessem am PCE-Index) erstmals seit 1995, nachdem sie über 25 Jahre lang teils tief deflationär waren. Haupttreiber dabei waren die Preise für Haushaltsgeräte. „Der jüngste Preisanstieg bei langlebigen Konsumgütern könnte sich als temporär erweisen. Jedoch dient dies als anschauliches Beispiel, wie schnell Preise auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren können“, meint dazu Christian Scherrmann, US-Ökonom bei DWS.

>> Zum Download: Grafik „Die Preise für langlebige Konsumgüter steigen in den USA erstmals seit 1995

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