Goldminen-Aktien, Verhältnis Aktien zu Goldpreis, Verhältnis Gold zu Silber und weltweite Goldnachfrage

Trotz Rally bei Goldminen-Aktien weiterhin großer Aufholbedarf

Unternehmen, die Goldminen betreiben, waren in den letzten Jahren an der Börse nicht gefragt. Während sich die Kurse im Durchschnitt über alle Branchen hinweg, gemessen etwa am US-Aktienindex S&P 500, von 2013 bis heute vervielfachten, liegen die Goldaktien (NYSE Area Gold Bugs) noch weit zurück. Daran konnte auch das zuletzt deutlich größere Interesse nichts ändern. Experten sehen hier angesichts der hohen Goldpreise aber große Chancen bzw. Aufholpotenzial.

Das Verhältnis vom S&P-500-Index zum Goldpreis zeigt, wie viele Unzen Gold es braucht, um den Aktienindex zu kaufen. Historisch betrachtet waren Aktien zur Internet-Blase der Jahrtausendwende in Relation zu Gold sehr teuer. Danach folgte eine Phase, in der Gold an Wert zulegen konnte. Seit 2010 wurde Gold durch den starken Anstieg der Aktienkurse wieder günstiger bewertet.

Das Verhältnis von Gold zu Silber wird von vielen genau verfolgt: Es zeigt, wie viele Unzen Silber man braucht, um eine Unze Gold zu erwerben. Das Verhältnis explodierte förmlich, als der Goldpreis nach dem Crash im März 2020 sehr rasch zulegen konnte, während der Silberpreis zunächst im Tief verharrte. Erst die folgende kräftige Erholung beim Silberpreis reduzierte das Gefälle zu Gold, langfristig betrachtet ist Silber aktuell dennoch relativ unten.

Investoren dominieren die Goldnachfrage in der Corona-Krise

Weltweite Goldnachfrage in Tonnen

>> Zum Download: Grafik „Trotz Corona nur leichter Rückgang der Goldproduktion“


GEWINN verwendet Cookies um die Website möglichst benutzerfreundlich zu gestalten und Ihnen damit den bestmöglichen Service zu gewährleisten.
Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.