Nachhaltiges Gold: Menschenrechte und Umweltschutz werden wichtiger

Es ist bekannt, dass es in der Geschichte des Goldabbaus einige sehr dunkle Kapitel gab und teilweise auch noch gibt. Nicht immer und überall werden die Rechte der Mitarbeiter und Anrainer beachtet und die Umwelt nach bestem Gewissen geschont.

Für immer mehr Konsumenten und Investoren ist nicht nur die Qualität von Gold entscheidend, sondern auch wo und unter welchen Bedingungen es geschürft und verarbeitet wird (Foto: mauritius images/ Jutta Ulmer)

Doch in Zeiten, in denen Konsumenten und Anleger immer stärker auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umwelt- und Klimaschutz achten, stellt sich bei vielen die Frage, wo denn eigentlich das Gold herkommt. Und unter welchen Bedingungen es produziert wurde.
Das hat die London Bullion Market Association als wichtigs­ten außerbörslichen Handelsplatz für Gold und Silber dazu bewogen, ein „Responsible Sourcing Programme“ – also ein Programm für eine verantwortungsvolle Edelmetallversorgung – zu entwickeln. Dieses Programm, das bereits 2012 initiiert wurde, verlangt von den Unternehmen der Goldbranche, verbindliche Mindestanforderungen entlang der gesamten Edelmetalllieferkette zu erfüllen. Nur Hersteller von Gold- und Silberbarren, die sich an diesen Leitfaden halten und sich regelmäßigen Kontrollen unterwerfen, dürfen das LBMA-Zertifikat führen. Auch wenn NGOs immer wieder Missstände bei Betrieben, die am Programm teilnehmen, kritisieren, wird es als ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung gesehen.
So werden zum Beispiel auch die Barren bei philoro ausschließlich von Produzenten hergestellt, die über dieses LBMA-Zertifikat verfügen. Das Gold dafür stammt größtenteils aus Minen in Kanada, wo strenge Umweltauflagen gelten. Die Mitarbeiter werden laut den Produktionsunternehmen Valcambi und Heimerle + Meule fair entlohnt und der CO2-Ausstoß wird in der Produktion möglichst reduziert.

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