Kuba Libre

Das Embargo der USA für den Inselstaat wird teilweise aufgehoben. Für US-Unternehmen entsteht damit ein neuer Markt.

Foto: BastianLinder – Thinkstock.com

56 Jahre hielten die USA das Handels- und Wirtschaftsembargo aufrecht, weil der Inselstaat US-Firmen verstaatlichte, sich dem Kommunismus zuwandte und russische Atomraketen stationierte. Am 17. Dezember 2014 kündigte US-Präsident Barack Obama staatstragend eine Normalisierung der Verhältnisse an. Kubas Präsident Raul Castro zeigt sich gesprächsbereit, zumal die Geldquelle Venezuela, 1,5 Milliarden pro Jahr, versiegt. Denn im ölreichen Bruderstaat sprudeln aufgrund des Absturzes der Energiepreise die Einnahmen nicht mehr. Komplett aufgehoben sind das Wirtschaftsembargo und die Reisebeschränkungen für Amerikaner noch nicht. Dazu müsste der mehrheitlich konservative US-Kongress zustimmen.

Doch es wurde schon eine Lizenz für eine Fähre vergeben und das kubanische Internet, 35 öffentliche WLan-Hotspots, wird mit US-Technologie ausgebaut. Demnächst sollen US-Kreditkarten auf Kuba akzeptiert und der Geldversand nach Kuba gelockert werden. Interesse haben US-Pharmafirmen auch am kubanischen Biotech-Know-how. 

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