conwert-Gründer verkaufen drei Zinshäuser an die Kirche

Die conwert-Gründer Kerbler und Kowar mischen auf dem Zinshausmarkt wieder kräftig mit. Um 4,9 Millionen Euro verkauften sie drei Zinshäuser an das Erzbistum Wien.

Kardinal Schönborn hat für das Erzbistum Wien den Kaufvertrag über drei benachbarte Zinshäuser in Wien-Penzing unterzeichnet. Verkäufer war eine Firma von Zinshauskaiser Günter Kerbler (Foto: Kerbler Holding/STARSANDPICTURES; curt themessl, Michael Hetzmannseder, Schaub-Walzer/ PID)

Gelernt ist gelernt: Günter Kerbler und Johann Kowar sind auch Jahre nach ihrem Ausstieg bei der conwert auf dem Wiener Zinshausmarkt hoch aktiv. Auf Käufer- wie Verkäuferseite. Im November 2015 trennte  sich ihre BHS Holding, die Kerbler und Kowar je zur Hälfte gehört, von einem aus drei Zinshäusern bestehenden Ensemble in der Breitenseer Straße in Wien-Penzing. Laut Kaufvertrag verfügt eines der Häuser sogar über eine eigene Kapelle. Ob das für den Käufer ausschlaggebend war, ist nicht überliefert. Jedenfalls zahlte das Erzbistum Wien 4,9 Millionen Euro für die Immobilien.
Kurz darauf wurden die beiden mit einem weiteren prominenten Käufer handelseins. Im Dezember 2015 verkaufte die Erasmus Liegenschaftsbesitz GmbH, an der einerseits Kowar und andererseits Kerblers Privatstiftungen je 39 Prozent halten, ein Zinshaus in der Meiselstraße in Wien-Fünfhaus. Das gut vermietete Objekt, dessen Dachgeschoß bereits ausgebaut ist, war der WSF Privatstiftung von XXXLutz-Mitbesitzer Richard Seifert 3,85 Millionen Euro wert.

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