Hallmann als Bausparer

Klemens Hallmann gehört zu den aktivsten Immobilienkäufern in Wien. Nun erwarb er die leerstehende Zentrale der früheren Volksbanken-Bausparkasse in der Liechtensteinstraße.

Jahrzehntelang der Sitz der ABV-Bausparkasse, nun im Eigentum von Klemens Hallmann. Was mit dem sanierungsbedürftigen Gebäude passiert, ist noch offen (Foto: EHL)

Klemens Hallman ist ein gern gesehener Gast in deutschen Societyblättern und wird dort gerne als „schwerreicher Österreicher“ beschrieben. Das mit der Society verdankt er seiner Liaison mit der Germanys-Next-Top-Model-Siegerin Barbara Meier. Das mit dem Reichtum hat etwas mit Immobilien zu tun. Hallmann hat nämlich in den letzten Jahren ein beachtliches Portfolio angesammelt, darunter einige Palais an der Wiener Ringstraße.

Hallmanns jüngster Zukauf ist zwar kein Palais, aber eine prominente Liegenschaft. Um 7,27 Millionen Euro erstand er die Liechtensteinstraße 111 im Neunten Wiener Gemeindebezirk. Das Haus aus den 1960er-Jahren war jahrzehntelang Sitz der ABV Bausparkasse der Volksbanken. Das Unternehmen ist schon vor längerer Zeit umgezogen, heißt mittlerweile Start Bausparkasse und wurde im Dezember an die BAWAG verkauft. Der Verkauf der alten Zent­rale erfolgte allerdings einige Wochen zuvor. Laut Hallmann-Holding steht noch nicht fest, wie es mit dem leerstehenden und sanierungsbedürftigen Gebäude weitergeht, das über sieben Stockwerke und rund 4.800 Quadratmeter Nutzfläche verfügt.

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