Immobilienblase?

Der Internationale Währungsfonds warnt vor einer Blase auf dem deutschen Häusermarkt.

Ballungszentren wie Hamburg sind blasengefährdet. Die Mieten können die sündteuren Kaufpreise für Wohnungen und Häuser niemals einspielen (Foto: SergiyN - Thinkstock.com)

Ins gleiche Horn blasen die Deutsche Bundesbank sowie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Die Zentralbank der Zentralbanken betont, dass die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland schon zehn Prozent über dem langfristigen Trend liegen würden.

Daran sind vor allem die niedrigen Zinsen schuld. Nicht nur, dass Hypothekarkredite sehr günstig sind. Auf der Suche nach Rendite weichen vermögende Anleger vermehrt von soliden Staatsanleihen auf Immobilien aus. Eine erhöhte Immobilien-Blasengefahr gibt es in Hamburg, Bremen, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München und Berlin, so der Index des Immobilien-Forschungsinstituts Empirica. Bedenklich sei vor allem der kreditfinanzierte Neubau. Spätestens dann, wenn die Europäische Zentralbank  die Geldpolitik strafft und die Zinsen anziehen.

Aber nicht nur der deutsche Häusermarkt sei instabil, so der IWF, auch der Finanzsektor. Rekordniedrige Zinsen machen speziell deutschen Lebensversicherern zu schaffen.

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