„Jetzt kommt das asiatische Geld nach Wien“

Martin Sabelko verwaltet für CBRE ein Milliarden-Immobilienvermögen in Osteuropa, investiert derzeit mehrere hundert Millionen Euro für Pensionsfonds in seiner Heimatstadt Wien und verkauft ungern Immobilien.

(Foto: Michael Hetzmannseder)

TOP-GEWINN: Mit 82 Milliarden Euro verwaltetem Immobilienvermögen ist CBRE Global Investors der größte Immobilieninvestor der Welt und besitzt keine einzige Immobilie in Österreich. Wurde das Land übersehen?

Sabelko: Ich darf Sie korrigieren. Wir schließen gerade den Ankauf von zwei großen Immobilien in Wien ab, die ich noch nicht nennen darf. Es geht dabei um Investments im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Euro, die wir für einen deutschen und einen asiatischen Pensionsfonds abwickeln. Damit ist Österreich kein weißer Fleck mehr.

TOP-GEWINN: Warum gerade jetzt?

Sabelko: Österreich oder Wien – der Investmentmarkt beschränkt sich auf Wien – wird von internationalen Investoren als nächste „deutsche“ Stadt gesehen, wo man investieren kann. Trotz Flüchtlingskrise wird die Grenze zwischen den beiden Ländern von Investoren völlig ignoriert. Wien ist die deutschsprachige Stadt mit dem größten Wachstum. Es ist sicher, lebenswert, State of the Art in der Architektur, hat hohe Kaufkraft, hohes Ausbildungsniveau. Es spricht alles für Wien – und jetzt haben auch die Investoren Wien entdeckt.

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