Wlaschek-Stiftung kauft Zinshäuser für 220 Millionen Euro

Für die von Reza Akhavan und Daniel Jelitzka gegründete JP Immobilien könnte es derzeit nicht besser laufen.

Im Frühjahr sicherte sich das Unternehmen das frühere Gewerbehaus der Wiener Wirtschaftskammer beim Stadtpark und will es in ein Lifestyle-Hotel umbauen (GEWINN berichtete exklusiv). Doch JP ist auch auf der Verkäuferseite erfolgreich, wie GEWINN-Recherchen im Grundbuch zeigen. Ende Juni trennte sich JP von einem hochkarätigen Paket bestehend aus 20 Zinshäusern und sorgte damit für eine der größten Zinshaustransaktionen der letzten Jahre. Die Objekte befinden sich überwiegend in den inneren Wiener Bezirken, teilweise an absoluten Toplagen wie dem Bauernmarkt unweit des Stephansplatzes. Auch ein Eckhaus am Grazer Murufer ist dabei.
„Wir haben dieses einzigartige Portfolio über viele Jahre aufgebaut, um es jetzt bei institutionellen Anlegern zu platzieren. Das Interesse war sehr groß, auch bei ausländischen Investoren“, bestätigt Akhavan. Tatsächlich kommen hochqualitative Häuser meist nur noch einzeln zum Verkauf und nicht in Paketen, wie sie gerade von großen Investoren gesucht werden. Zugeschlagen hat letztlich ein prominenter einheimischer Käufer. Die Stiftung des 2015 verstorbenen Billa-Gründers Karl Wlaschek sicherte sich das Paket für rund 220 Millionen Euro. Schließlich passen die Häuser hervorragend zur Investitionsstrategie der Stiftung. In ihrem milliardenschweren Portfolio befinden sich unzählige Gründerzeitobjekte und Palais innerhalb des Wiener Gürtels.

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