GEWINN-Test: Arbeitstier Satellite Pro

Portégé, Tecra und Satellite Pro sind bekannte Toshiba-Laptop-Marken, die jetzt von Dynabook vermarktet werden. Der Satellite Pro L50-G-17J soll im GEWINN-Redaktionstest zeigen, ob die alten Werte auch unter dem neuen Hersteller hochgehalten werden.

Das Pro im Namen zeigt beim Satellite die Anwendergruppe, an die sich die Serie richtet: die Professionals.
Selbstverständlich kann man auch Geräte für Privatanwender beruflich nutzen, IT-Einkäufer haben nur andere Anforderungen an Sicherheit, Stabilität, Verfügbarkeit, etc. als ein Privatanwender. Der G-17J ist aktuell um 1.399 Euro zu haben und positioniert sich mit dem Vierfach-Prozessor Intel Core i7-10510U an der oberen Leistungsgrenze. Einsteigermodelle der L50 Serie gibt’s ab rund 600 Euro mit der Prozessormittelklasse, dem i5 ausgestattet.
Der etwas schwachbrüstige i3 kommt nicht zum Einsatz. Der L50 erfüllt den „modern device“-Standard von Microsoft, indem er z. B. eine Chiclet-Tastatur in voller Größe enthält, die Tasten haben einen deutlichen Druckpunkt und sind auch „vielschreibertauglich“, eine Tastaturbeleuchtung gibt’s grundsätzlich nicht. Das 15,6 Zoll große Full HD IPS-Standarddisplay ist matt und nicht wirklich outdoor-tauglich, da auch in der maximalen Helligkeitseinstellung die Sonne einfach heller strahlt. Die maximale Luminanz von 287 cd/m² in der Bildschirmmitte fallt, deutlich sichtbar zu den Rändern hin, auf bis zu 239 cd/m² ab, der sRGB-Farbraum wird nur bis zu 56 Prozent abgedeckt, damit ist die L50 Serie nicht für ambitionierte Foto oder Grafikarbeiten geeignet.
Das 1,75 kg „schwere“ L50 zeigt sich anschlussfreudig mit drei USB, einem USB-C und je einem Gigabit und HDMI 1.4-Anschluss, die Geschwindigkeit bei den USB-Anschlüssen endet bei rund 450 MB/s. Bei der Konnektivität ist mit Wi-Fi-6-WLAN und Bluetooth 5.0 die aktuelle Technologie an Bord. Der 39 WH-Akku kann wahlweise über das Netzteil oder über den USB-C Anschluss geladen werden, wo sich auch andere Endgeräte am Akku des Laptops bedienen können (z. B. das Smartphone). Die 39 WH reichen gerade für einen kurzen Arbeitstag ohne Strom aus, z. B. bis zu sieben Stunden „normale“ Nutzung als Laptop.
Sehr kulant und offenbar von der Qualität der eigenen Produkte überzeugt, bietet Dynabook nach der einjährigen Herstellergewährleistung eine dreijährige Garantieverlängerung mit Vor -Ort-Service um schlanke 109 Euro an.
Nervig ist der laute Lüfter, der unmotiviert immer wieder anfährt, um dann gleich wieder in den Ruhemodus zu gehen, hier wäre eine Anpassung der Steuersoftware wünschenswert. Das Display lässt sich bis 145 Grad öffnen, wobei die Stabilität zum Schluss ziemlich nachlässt, dies beeinträchtigt aber die Haltbarkeit nicht.

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