Intelligenter Stromsparer

Beim Wiener Start-up Watt Analytics wird viel Intelligenz zum Stromsparen genutzt. Das iWattMeter (wattanalytics.com/de/), Preis 165 Euro, wird im Schaltkasten montiert und analysiert viermal pro Sekunde den aktuellen Stromverbrauch.

Das iWattMeter wird im Schaltkasten montiert und analysiert den Stromverbrauch (Foto: Watt Analytics GmbH)

Aufgrund der Verbrauchsmuster werden einzelne Geräte wie Backrohr, Geschirrspüler oder Waschmaschine erkannt. Das System wird laufend weiterentwickelt, zukünftig sollen auch Unterhaltungsgeräte oder der Standby-Verbrauch automatisch erkannt werden.
Über die Watt-Analytics-App oder das Dashboard am PC können die Analysen und daraus abgeleitete Strom­spartipps abgerufen werden. Bleibt z. B. irrtümlich die Kühlschranktür offen, erkennt das System diesen Fehler und warnt per App. Zukünftig soll für Firmenkunden „predictive maintainance“, also vorausschauende Wartung, von elektrischen Geräten integriert werden und für Besitzer von Solaranlagen eine Steuerung, die z. B. den Wasserboiler dann einschaltet, wenn die Sonne scheint. Im Test erwies sich der alte Tiefkühlschrank im Keller als wahrer Stromschlucker und als Learning bleibt, dass bei den Kochzonen auf dem E-Herd die höchste Stufe kaum „schneller“ kocht, aber der Stromverbrauch überdurchschnittlich steigt.
Für Unternehmen kann es bis zu einer Leistung von 500 Ampere pro Phase genutzt werden, ein Kennenlernpaket mit Vor-Ort-Messung und Optimierungsbericht gibt’s um 490 Euro.

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