Der nächste Treiber für Disruption: Künstliche Intelligenz

KI, IoT, Robotik, Deep Learning etc. – diese Technologien werden nicht aufzuhalten sein. Was sich dahinter verbirgt, welche Unternehmen in Österreich daran arbeiten und warum sie auch der kleinen, aber feinen Alpenrepublik helfen sollen, über die nächsten Jahre das BIP deutlich zu heben.

(EnLiteAI GmbH – Vienna – 2017, Licensed unter CC BY-ND 4.0; Bildbearbeitung: GEWINN)

„Der erfolgreiche Einsatz von neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz kann in Österreich den jährlichen Anstieg des BIP bis 2035 von 1,4 auf drei Prozent anheben“, erläutert Michael Zettel, Country Managing Director von Accenture Österreich. Dies sei möglich, weil Routineprozesse in der Fertigung und im Büro mithilfe von „KI“ (Englisch: AI für Artificial Intelligence) deutlich effizienter zu bewältigen sind.
Accenture untersucht seit Jahren die Potenziale und Wachstumsmotoren der heimischen, aber auch internationalen Unternehmen. Dabei wird klar, dass es sich bei den globalen Wachstumsführern (in den USA Unternehmen, die mit ihrem Wachstum den US-amerikanischen Index S&P 500 fünf Jahre hintereinander übertreffen konnten) um „Digital Leader“ handelt. Schließlich sind diese Wachstums-Champions vor allem Vorreiter der digitalen Transformation. „Österreichs Wirtschaft basiert aber bis heute auf der Old Economy“, die heimischen Top-100-Betriebe seien nahezu ausschließlich darin aktiv, gibt Zettel zu bedenken. „Österreichs Konzerne halten an dem fest, was sie haben, sie bewahren und optimieren ihr Geschäft. Die Welt der Digitalisierung ist aber keine Welt des Bewahrens. Sie ist eine Welt des Probierens“, führt Zettel weiter aus und verweist optimistisch auf ein weiteres Ergebnis der Studie: „Die Bewusstseinsbildung und die Investitionsbereitschaft zeigen klar, dass unsere Manager verstanden haben, wohin die Reise geht.“ 88 Prozent der für die Studie befragten österreichischen Unternehmenslenker gaben an, dass sie innerhalb der nächsten drei Jahre eine „komplette Transformation“ oder „eine signifikante Veränderung“ durch KI in der eigenen Industrie erwarten. 33 Prozent planen „erhebliche Inves­titionen“.

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