Allrad ist nicht gleich Allrad

Autohersteller nutzen die unterschiedlichsten Techniken, um bei einem Auto alle vier Räder anzutreiben. Doch nicht immer bekommen wir das, was wir erwarten. Und das ist gut so.

Das milde lächelnd vorgetragene „Jo, eh“, hat den Klaus kurz stutzen lassen. Voller Stolz zeigte er seinen neuen SUV her, würdigte die Multimediaeinheit, das moderne Design und den Antrieb. „Der nächste Winter kann kommen“, meinte er, „weil der Wagen hat einen permanenten Allradantrieb.“ Wer so was bei einem modernen SUV sagt, hat meist entweder keine Ahnung, oder so viel, dass er Verkäufer oder Techniker der Automarke ist. Denn mit dem Begriff „permanenter Allradantrieb“ wird suggeriert, dass eben jederzeit alle vier Räder angetrieben werden.
Und genau das ist bei den meisten SUV nicht der Fall!
Zwischen den beiden Achsen sitzt in der Regel eine elektronisch gesteuerte Visco-Kupplung (auch Haldex-Kupplung, weil vom schwedischen Hersteller Haldex entwickelt), welche die Kräfte verteilt. Und das macht sie so, dass die motornahe Achse immer angetrieben, die zweite Achse im Bedarfsfall zugeschalten wird. Und genau so ist es beim SUV von Klaus. Die Vorderachse wird vom quereingebauten Motor immer angetrieben, die Hinterachse nur, wenn das Antriebssystem erkennt, dass dies notwendig ist.

>> Zum Download: Detailinformationen zum Skoda Karoq, Jeep Wrangler, Volvo S60 und dem Audi e-tron

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