Die Goldenen der Mitte

Jaguar räumt mit dem XE in der gehobenen Mittelklasse auf, Ford baut seinen Mondeo auch mit Hybridantrieb und Skoda zeigt mit dem Superb, dass viel Stil nicht viel Geld bedeutet.

Fragen Sie bitte nicht, wie schön die Navarra ist. Vermutlich sehr schön. Da ein wenig Pyrenäen, hier ein wenig Ebro, dazwischen viele Weinreben. Viel mehr ist uns nach der Exkursion in diese Gegend davon nicht hängen geblieben. Aber wir könnten ausführlich über die Straßenverhältnisse philosophieren. Griffiger Asphalt, aufregende Linienführung im Hinterland, weit gezogene Kurven, enge Kehren, bergauf, bergab, alles, was das Herz des Herrenfahrers höher schlagen lässt. Nur eben mit dem Nachteil: Während der Blick vom Bremspunkt in den Apex der Kurve springt, siehst du nichts von der Elster, dem Braunbären oder dem Fischotter. Die sind was für die Pilger des Jakobsweges.
Wir sind aber nicht wegen Jakob, sondern mit Jaguar hier. Jaguar XE. Der Angriff der Briten auf den 3er von BMW und ein wenig auch auf die C-Klasse von Mercedes-Benz. Jaguar hat einen klingenden Namen. Da schwingt Luxus mit, mehr noch aber Sportlichkeit. Und vor allem Letztere ist beeindruckend. Der Jaguar setzt auf Werte, von denen BMW immer weiter abkommt. Während die Bayern Stück für Stück in das Komforteck drängen und nicht einmal mehr den Vorderradantrieb fürchten, macht der Jaguar sogar auf der Rennstrecke eine gute Figur. Dabei ist das die Hölle für jeden normalen Serienwagen. Als ob unsereins von jetzt an gleich einen Triathlon laufen müsste, ohne Herzpatschen und in einer respektablen Zeit.

>> Zum Download: Die Details zum Jaguar XE, Ford Mondeo und Skoda Superb

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