Distance Learning – besiege die E-Auto-Reichweitenangst

Wer sein Fahrprofil ehrlich analysiert und seine Fahrweise bedenkt, kann mit einem E-Auto eine Menge Geld sparen, der Umwelt Gutes tun und kommt dennoch am Ziel an.

Die „Reichweitenangst“ ist ein Begriff, der in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre entstand und sich bis heute gut hält. Ab 1996 baute General Motors etwas mehr als 1.100 E-Autos, den EV1. Er war mit 26 Blei-Akkus ausgestattet und hatte im Alltagsbetrieb eine Reichweite von rund 100 Kilometern. Das Laden dauerte mindestens drei Stunden mit dem damaligen Schnellladegerät. Der Wagen ist mit der Erfindung der Reichweitenangst direkt verbunden.
2009 brachte Mitsubishi dann den i-Miev. Ein elektrisch angetriebener Kleinstwagen mit einer Reichweite von 160 Kilometern. Zumindest laut des damals noch geltenden Fahrzyklus NEFZ. In der Realität war man froh, wenn man mit einer Ladung 100 Kilometer weit kam. Der Wagen konnte zwar in unter 30 Minuten schnellgeladen werden – Schnellladestationen gab es damals aber eigentlich noch gar nicht und an der normalen Schuko­steckdose nuckelte der unkomfortable Mini-Mitsu gleich mehrere Stunden.
Ein bisserl was von dieser pionierhaften Romantik der E-Autos hat sich bis heute in unseren Köpfen gehalten. Oft geäußerte Gründe gegen das E-Auto sind eh bekannt. Sie schauen nicht aus wie Autos, sie haben zu wenig Reichweite, sie brauchen länger zum Laden als mein Diesel zum Tanken, die Akkus sind ein Umweltdesaster und nach fünf Jahren zum Wegschmeißen. Mit ein paar der Vorurteile wollen wir hier aufräumen.

>> Zum Download: Details zu den Modellen Ford Mustang Mach-E, Mazda MX-30, Renault Zoe, Audi e-tron GT, Peugeot e-208 und BMW i4

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