Hybridautos: Plug in and drive

Audi stellt mit dem Q7 e-tron einen Superlativ zum Anstecken auf die Räder, Volvo jongliert mit dieser Technik im XC 90, mit dem Golf gibt es einen Plug-in-Hybrid für jedermann und mit dem BMW i8 für Ausgesuchte.

„Plug-in-Hybride kombinieren das Beste aus zwei Welten“, sagt der Kerl aus dem Marketing. Plug-in-Hybride nutzen eine Kombination aus einem Verbrennungsmotor – Diesel oder Benziner – und einem E-Motor, dessen Akkus man über ein Kabel auflädt. Es sind also Autos zum Anstecken, zum Plug-in. Ganz recht hat der Marketing-Heini aber nicht, kommt man drauf, wenn man kurz nachdenkt. Denn irgendwie sind Hybride wegen der beiden Antriebe schwerer als ihre Brüder mit nur einem Verbrennungs- oder Elektromotor, sie haben mehr Emissionen als E-Fahrzeuge, brauchen länger als Diesel- oder Benziner, bis alle Tanks vollständig geflutet sind, und sie kosten mehr als ihre Kollegen mit nur einem Motor. Zumindest in der Anschaffung. Damit sind die Nachteile aber bereits schonungslos aufgezählt.
Die Liste der Vorteile ist beachtenswert: Emissionsfreies Fahren, Sprit sparen, jede Menge Drehmoment aus dem E-Motor, die gewohnte Reichweite eines konventionellen Autos und getankt ist er notfalls auch ganz schnell. Zu den ersten Plug-in-Hybriden zählten Chevrolet Volt oder der Toyota Prius Plug-in. Der Neueste ist der Audi Q7 e-tron, der derzeit die Spitze im Segment bildet. Nein, Sie haben noch nichts versäumt. Den Wagen gibt es noch gar nicht beim Händler. Aber im kalten Schatten des Abgas-Skandals beim VW-Konzern haben sich die Ingenieure dicke Jacken übergeworfen, das Licht aufgedreht und arbeiten unter Hochdruck daran, den Wagen nun als Leuchtturm deutlich früher als geplant, bereits 2016, auf den Markt zu bringen.



Zum Download: Die Details zum Audi Q7 e-tron, dem BMW i8, dem Golf GTE und dem Volvo XC90

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