Mein Coupé, das hat vier Türen

Neben den SUV gibt es aktuell noch einen weiteren Trend im Autobau: viertürige Coupés. Von Deutschland aus erobert die Karosserieform nun auch Fernost. Wir haben uns die wichtigsten Vertreter in drei Preisklassen angeschaut.

Da reißt es die Traditionalisten schon einmal gehörig her, wenn da jemand Coupé zu einem Auto sagt, das vier Türen hat. Denn laut Definition ist ein Coupé ein geschlossener Wagen mit zwei Türen, der sportlich und elegant auftritt. Und weil die Erklärung nicht ganz neu ist, sondern schon im Kutschenbau Bedeutung hatte, ist es für Konservative ein Leichtes, sich daran zu klammern wie der Koala an den Bambus.
Aber auch die Bewahrer mögen beruhigt sein. Die Geschichte, dass die Zeit nicht stillsteht und ihre Veränderung mit sich bringt, ist ja keine neue. Denken wir an den letzten deutschen Kaiser, Wilhelm II, der seinerzeit sagte: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Auch er hätte sich nicht vorstellen können, dass sein Coupé vier Türen haben könnte. Aber gut, mit dem Erfolg der SUV hat ja auch nicht leicht wer gerechnet, der ein Herz für Autos hat. Sei es drum: Neben den SUV gibt es eben jetzt seit ein paar Jahren einen neuen Trend, nämlich vier Türen in ein Auto mit Coupé-Form zu bauen. Das heißt, der Wagen basiert zwar in der Regel auf einer Limousine und hat entsprechend vier Türen, das Dach verläuft aber flach in die C-Säule, und auch typisch Coupé: die Fenster kommen meist ohne Rahmen aus.

>> Zum Download: Detailinformationen zum Mercedes-Benz CLS, dem BWM 4er Grand Coupé und dem Hyundai i30 Fastback

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