Gute Lebensmittel in Zeiten der Krise

Das Corona-Virus hat alles verändert. Die Welt ist im Ausnahmezustand – und damit auch Österreich. Zu Redaktionsschluss waren alle Res­taurants, Bars und Lokale geschlossen. Wie lange ist ungewiss und nicht vorhersehbar.

Auch wenn der Filialbetrieb Mitte März wegen der für alle Restaurants und Bars geltenden behördlichen Anordnungen eingestellt werden musste, der Webshop von Wein & Co ist weiter online und liefert auch Köstlichkeiten (Foto: Wein & Co/Markus Kaiser, Graz | www.markus-kaiser.at)

Nur Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte durften offenhalten, auch Essenslieferdienste waren zu diesem Zeitpunkt nicht von der Schließung betroffen. Die zwei wichtigsten: Mjam und Lieferando. Beide Unternehmen haben ihren Essensboten aufgetragen, die Lieferungen ohne persönlichen Kontakt vor die Tür zu stellen, bezahlt wird nur noch online. Da aber nicht alle Lokale und Restaurants liefern, ist das Angebot deutlich eingeschränkt und kann sich laufend ändern.
Auch so manches Delikatessengeschäft ließ seine Pforten geöffnet, einige liefern sogar in die nähere Umgebung.
Zu den besten Delikatessengeschäften Wiens zählt etwa der Food-Shop von Marco Simonis in der Dominikanerbastei 10. Simonis hat sogar einen eigenen Lieferservice für die Zeit in der Krise eingerichtet und liefert gefüllte Baguettes, Tagesgerichte, Suppen, Torten, Salate, Drinks etc. Der Lieferradius ist allerdings eingeschränkt. Im Shop selbst gibt es Delikatessen aus den verschiedensten Ländern, darunter Würste, Pasteten, Pasta, Käse von Bernard Antony, Milchlammschinken, Wein, französische Kekse sowie Fischkonserven aus dem portugiesischen Hause José Gourmet und einige Eigenprodukte der Marke „Marco Simonis“.
In Sachen Käse ist das Delikatessengeschäft Lingenhel in der Landstraßer Hauptstraße eine der besten Adressen. Es ist Wiens einzige Stadtkäserei, mit großartigen Käsespezialitäten aus eigener Produktion sowie aus Frankreich und Italien. Dazu eine breite Auswahl an Würsten und Salami, aber auch selbstgemachter Chutneys, Sughi etc.
Wer im 13. Bezirk Wiens ein gutes Delikatessengeschäft sucht, der ist im Feinkostladen Rumpel gut aufgehoben. Neben Fleisch, Schinken und Wurst wird auch frisches Obst und Gemüse geboten. Ausgezeichnet auch die Gerichte zum Mitnehmen.
Im Vierten Bezirk gilt die Edelgreisslerei Opocensky seit Jahren als verlässliche Adresse in Sachen Delikatessen und hochwertiger Spezialitäten. Der Gast­ronomiebetrieb wurde auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, Lebensmittel werden aber auch während der Krise verkauft. Die Produktpalette umfasst Holzofenbrot vom Waldviertler Bauern, Ofenfrisches vom Wiener Bäckermeis­ter, Bio-Obst und -Gemüse, seltene Schinken, Würste und Speckvarianten, eine Auswahl gut gereifter Käse sowie Fleisch aus österreichischer Bio-Landwirtschaft. Ob all das täglich vorrätig ist, kann allerdings nicht garantiert werden.
Menschen, die unter „häuslicher (Arbeits-)Quarantäne“ stehen, nicht krank sind und mitunter nicht auf gute Weine und spezielle Delikatessen verzichten wollen, können den Online-Shop von Wein & Co in Anspruch nehmen. Die Filialen wurden allesamt geschlossen, der Online-Shop aber ist voll funktionsfähig. Ab einem Betrag von 25 Euro ist auch die Zustellung gratis.
Dazu ein Pasta-Tipp: Nudeln sind ja derzeit besonders gefragt. Wer aber die Besten der Besten will, der sollte die erst unlängst in das Wein-&-Co-Sortiment aufgenommene Pasta von Marco Giacosa aus Alba im Piemont bestellen. Für seine Pasta verwendet der gute Mann tatsächlich 36 Eidotter pro Kilo Mehl. Seine Tagliatelle und Pappardelle sind demensprechend grandios, wirklich sensationell und absolut konkurrenzlos sind aber seine Tajarin Tagliata a Mano.
Bessere Nudeln wird man – vor allem in Krisenzeiten – nicht bekommen.

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