Greenpass: Wie sich Häuser aufs Mikroklima auswirken

Wie wirkt sich ein neues Wohnhaus oder ein neuer Park auf das Klima einer Stadt aus? Diesen Fragen geht das Team aus Landschaftsplanern und Architekten beim Wiener Start-up Greenpass nach.

Greenpass integriert die Eigenschaften von Baumaterialien und Formen in die Mikroklimasimulation für Gebäude und Parks (Foto: Greenpass)

 „Wir verschneiden Daten aus den physikalischen Eigenschaften von Baukörpern und Materialien mit einem Mikroklimasimulationsprogramm“, sagt Geschäftsführer Florian Kraus. Wie sich etwa dunkle Betonwände und Grünflächen tatsächlich auf die Hitzeentwicklung im Nahbereich eines Gebäudes auswirken, lässt sich so nicht nur per Bauchgefühl bewerten.

War Mikroklimasimulation wegen seiner Komplexität bisher fast ausschließlich im wissenschaftlichen Umfeld im Einsatz, so möchte Greenpass dies nun durch eine eigens entwickelte Software in die breite Anwendung bringen. Kunden sind nicht nur Stadtverwaltungen, sondern auch Bauträger, Projektentwickler sowie Architekten und Planer, die es als faktenbasierte Entscheidungshilfe nutzen. „Gerade Wien nimmt hier, mit Projekten wie der Biotope City am Wienerberg, Eurogate II oder der Seestadt Aspern, eine europaweite Vorreiterrolle ein“, so Kraus.

Greenpass blickt auf realisierte Projekte in London sowie Mailand zurück und befindet sich gerade im Roll-out sowie auf Lizenzpartnersuche. Die Kosten für den Kunden belaufen sich auf 100 Euro pauschal in der Vorentwurfsphase, in der Planungsphase fallen je nach Detailtiefe zwischen 0,2 und fünf Euro pro Quadratmeter an.

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