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Plastik: keiner mag es, jeder braucht es

Wie sich das Verbot von Einwegplastik auf Österreichs Kunststoffindustrie auswirkt, warum diese eine Weltmacht ist und mit welchen innovativen Lösungen heimische Unternehmen die Umwelt retten wollen.

(Foto: Alpla)

Ein Tisch aus Holz, eine Konstruktion aus Stahl – das hat schon was und keiner wird sich genieren zu sagen: schön! Aber Kunststoff? Da können Vitra & Co. noch so viele Stühle desig­nen, Plastik hat ein echtes Imageprob­lem. Der Gipfel sind die Diskussionen rund um das Verbot von Plastiksackerln und Einwegprodukten.
Eine Maßnahme, der die Kunststoffindustrie ambivalent gegenübersteht. Nicht, weil sie um ihr Geschäft fürchtet, wie man vermuten würde, sondern weil damit Kunststoff an sich in Verruf gerät. Und der ist „der Werkstoff unserer Zeit“, wie etwa Wolfgang Bohmayr, Leiter des Linzer Büros beim heimischen Kunststoff-Cluster, erklärt: „Kunststoff wird meist nur mit Verpa­ckung in Verbindung gebracht. Aber der Werkstoff ist nahezu omnipräsent.“ Im „Plastik-Bashing“ sieht er bereits eine weitergehende Gefahr: „Der Imageverlust schadet einer Hightech-Branche in Zeiten eines eklatanten Fachkräftemangels besonders. Wir bemerken das schon mit sinkenden Zahlen der Studienanfänger an den österreichischen Kunststofftechnik-Unis in Leoben und Linz.“

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