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Porträt: Andreas Bierwirth, Magenta Telekom

Wie Andreas Bierwirth Mobilfunk von T-Mobile mit Glasfaser von UPC zur neuen Marke umbaut. Und warum die Deutsche-Telekom-Tochter nun Magenta heißt.

(Foto: Ernst Kainerstorfer)

In seinem Nebenjob hat Andreas Bierwirth, CEO der Magenta Telekom, 4.000 Flugstunden als Business-Jet-Pilot gesammelt. „Ich fliege zweimal pro Monat am Wochenende – so wie andere Golf spielen“, erzählt der 48-jährige gebürtige Deutsche. Wenn er mit dem Learjet osteuropäische Oligarchen von Nizza nach Zürich pilotiert, „fühle ich mich wie in einem anderen Ego. Ich lasse die irdischen Themen hinter mir“. Der Blick von oben, immer einen Plan B haben sowie Teamwork mit dem Kopiloten sind einige der Tugenden, die der studierte Betriebswirt in seinem Brotjob am Boden gut gebrauchen kann. Denn gerade ist seine „Maschine“ nicht nur umgefärbelt worden, sondern hat auch ein paar PS mehr in den Triebwerken.  
Die „gute alte T-Mobile Austria“, die zur Deutschen Telekom gehört, war beim Tuning und hat um knapp zwei Milliarden Euro den Kabelnetzbetreiber UPC (früher auch als Telekabel und Chello bekannt) im August 2018 mit an Board bekommen. Ein Umsatzturbo um 150 Millionen Euro. Mit einem Schlag hat man gut eine halbe Million Kunden mehr und heißt seit Mai 2019 Magenta.
Die Akquisition verleiht T-Mobile, Verzeihung Magenta, eine neue Aero­dynamik. Statt „nur“ Mobilfunkmanöver zu fliegen, schafft der pinke Jet jetzt Kunststücke mit Fernsehen, Festnetz und Glasfaserkabel.

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