Neue GrESt-Berechnung: Software soll helfen

Bewertungssoftware greift unter anderem auf Kaufverträge im Grundbuch zu und vergleicht ähnliche Objekte.

Datenbasis für die Bewertung sind 650.000 Kaufverträge aus dem österreichischen Grundbuch. Foto: Michael Lorenzet / pixelio.de

Die Immobilienbranche diskutiert derzeit intensiv darüber, wie die Änderungen bei der Grunderwerbsteuer (GrESt) in der Praxis gehandhabt werden können. Ab 2016 berechnet sich die GrESt bei Erbschaften und Schenkungen nicht wie bisher vom dreifachen Einheitswert. Herangezogen wird dann der Verkehrswert, sprich: der Marktwert.

Den Marktwert für jedes einzelne Objekt schnell und richtig zu berechnen, ist allerdings nicht einfach. Um sich Tausende Sachverständigengutachten zu ersparen, werden sich die Notare bei der Berechnung an einem Immobilienpreisspiegel orientieren. Diskussionen, ob der Preisspiegel den Wert genau trifft, sind vorprogrammiert. Wer Zweifel hat, muss selbst ein Gutachten in Auftrag geben.

Das auf die Auswertung von Grundbuchdaten spezialisierte Unternehmen Immounited hat auf den Bedarf nach schnellen Bewertungen reagiert. Seit Juni steht Maklern und Bewertern mit Immovaluation ein hilfreiches Online-Tool zur Verfügung, um den Marktwert in wenigen Schritten zu errechnen. Die Bewertungssoftware greift u. a. auf alle Kaufverträge (ab 2009) im Grundbuch zu und sucht bis zu 100 vergleichbare Objekte. Aus diesen kann der Nutzer dann die besten Vergleichswerte auswählen und in die Bewertung einfließen lassen.  

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