„Besser nach Osteuropa als nach Deutschland gehen“

Der international tätige, französische Kreditversicherer Coface erstellt seit sieben Jahren ein jährliches Ranking der Top-500-Unternehmen in Zentral- und Osteuropa (CEE). Aktuell lassen sich daraus erfreuliche ­Entwicklungen ablesen, erklärten drei Coface-Experten TOP-GEWINN.

Christian Berger, Country Manager Österreich, legt heimischen Exporteuren Osteuropa ans Herz (Foto: fot. Dariusz Iwanski)

TOP-GEWINN: Warum machen Sie diese Studie?

Christian Berger, Coface Country Manager Österreich: Für unsere Studie „Coface CEE Top 500 Companies“ bedienen wir uns nicht externer Berater, sondern machen sie selbst. Wir sind ja in allen Märkten mit unseren Mitarbeitern vor Ort und nebenbei seit 1990 auch die größte Wirtschaftsauskunftei in den CEE-Ländern. Die Studie, die übrigens die Realwirtschaft ohne Banken und Versicherungen beleuchtet, zeigt Trends auf, denn in der Entwicklung der Unternehmen spiegelt sich die Entwicklung der ganzen Region. Für uns als Kreditversicherer ist das sehr wichtig.

TOP-GEWINN: Was sind die herausragenden Ergebnisse der aktuellen Studie?

Katarzyna Kompowska, Executive Manager Central Europe: Ich muss vorausschicken: Neu ist dieses Jahr, dass wir wegen des ­dortigen Konflikts keine aktuellen Zah-
len der Ukraine haben. Das ist schade, die Ukraine ist normalerweise hinter Polen das zweitstärkste Land in der Region. Wir haben, um eine Vergleichbarkeit herzustellen, deshalb die Ukraine-Zahlen von 2013 verwendet.

Details zur Studie und eine Auflistung, welche Unternehmen das Top-CEE-500-Ranking anführen, finden Sie in der aktuellen September-Ausgabe des TOP-GEWINN.

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