Online-Kursplattformen

www.udemy.com ist die am schnellsten wachsende Online-Kursplattform im Web. Jeder kann auf das Kursangebot – von gratis bis (ab April) zu 50 Euro pro Kurs – zugreifen und zudem auch als Dozent selbst Kurse auf der Plattform anbieten.

Man bekommt zwar keinen Titel, kann sich bei einigen Kursen jedoch auch ein Zertifikat ausdrucken. Die Zeiteinteilung für den Kurs bleibt einem selbst überlassen, man muss auch keine Übungen machen.
GEWINN testete stellvertretend für die anderen Plattformen einige der angebotenen IT-spezifischen Kurse, die allesamt gut und günstig waren. Allerdings merkt man es in der Regel, dass viele Dozenten keine ausgebildeten Pädagogen, sondern Praktiker sind. Dafür kann man sich als Dozent über diese Plattform präsentieren und Kurse online stellen. Die Themenbandbreite ist vielfältig, jeder wird sein passendes Thema finden, über das man mehr erfahren möchte. Vom wissbegierigen Akademiker über bloß neugierige Personen jeglichen Alters GEWINN online sprach mit drei Dozenten über ihre bisherigen Erfahrungen, welche Kurse gehen und welche nicht, was sie über das neue Rabattsystem denken und wie viel sie als Dozenten verdienen.

Interview mit Rene Fürst

(Foto: Privat)

GEWINN: Sie bieten derzeit sieben Kurse an, von kostenlos bis 50 Euro. Welcher davon hat die meisten User, welcher ist der rentabelste für Sie?
Rene Fürst: Ich biete diverse Kurse zu IT-Themen an. Derzeit am rentabelsten sind Kurse zu Word 2016 und Excel 2016, unter anderem da Udemy mich bei Marketingmaßnahmen unterstützt.
GEWINN: Udemy wird die Preisgrenzen enger setzen, bis zu 50 Euro maximal. Wie stehen Sie dazu?
Fürst: Ich stehe dazu noch etwas skeptisch, bin aber positiv eingestellt, da dies nicht willkürlich geschieht. Momentan kann jeder Kursleiter den Preis selbst festlegen bis zu mehreren hundert Euros. Die Preisgrenzen von 20 bis 50 Euro hat Udemy bewusst so gewählt da diese nach langen Recherchen die üblichen Verkaufspreise sind.
GEWINN: Warum sind Sie auf Udemy gegangen? Und ist Udemy die einzige Plattform, auf der Sie mit Kursen vertreten sind?
Fürst: Derzeit ist Udemy die einzige Plattform auf der ich aktiv Kurse verkaufe, ich nutze jedoch auch YouTube und andere Social-Media-Kanäle um Werbung für die Kurse zu machen. Der Hauptkonkurrent Lynda alias Video2Brain scheint mir auch noch recht interessant zu sein, ist aber ein geschlossenes System, wo nicht jeder teilnehmen darf.
GEWINN: Wie lange brauchen Sie, um einen Kurs fertig zu stellen?
Fürst: In der Regel erstelle ich einen Kurs neben meinem Hauptberuf in meiner Freizeit in zirka zwei Monaten, je nach Umfang von dem Kurs. Ab April arbeite ich dann Vollzeit als Freelancer für Udemy und werde Kurse sicher innerhalb von zwei bis drei Wochen fertigstellen können. Wichtig hierbei ist mir gerade die Qualität des Kurses, denn ich denke nur mit Qualität kann man wirklich überzeugen. Das hat dazu geführt, dass ich für den Anfang mehrere hundert Euro in Ton und Videoequipment investieren musste.
GEWINN: Wie wichtig ist das bisherige Rabattsystem für Sie? Wie verwenden Sie es?
Fürst: Ich nutze das derzeitige Rabattsystem und Marketingsystem von Udemy intensiv. Udemy hat dabei schon sehr geholfen mit fixen Promotions und Aufträgen, welche die eigene Community bereithält.
GEWINN: Was können Sie anderen potenziellen Dozenten raten?
Fürst: Anderen Dozenten kann ich nur zu Udemy raten. Das wichtigste dabei ist Durchhaltevermögen zu beweisen und sich nicht entmutigen zu lassen, wenn anfangs doch keine relevanten Einnahmen erzielt werden. Als Udemy-Dozent hat man viele Aufgaben die auch gerade das Marketing betreffen, hieran sollte man als Online-Dozent jedenfalls Interesse haben, da man sich sehr oft damit befassen muss.
GEWINN: Sehen Sie Udemy als – potenzielle spätere – Haupteinnahmequelle?
Fürst: So wie sich Udemy derzeit entwickelt sehe ich es durchaus als Haupteinnahmequelle. Ich rechne damit, dass ich mit Herbst 2016, wenn die Kurve so weiter steigt, von Udemy leben kann. Man darf hier natürlich nicht vergessen die Einnahmen zu versteuern.
GEWINN: Welche Vor- und welche Nachteile hat Udemy?
Fürst: Die Vorteile von Udemy sehe ich in der Offenheit und den Marketing-Maßnahmen, denn jeder kann als Dozent teilnehmen und Kurse verkaufen und ist sein eigener Glückes-Schmied! Die Nachteile liegen ebenso auf der Hand, dass man für ein Amerikanisches Start-Up arbeitet und die werden gerne mal von Konkurrenten aufgekauft. Hier sollte man sich jedenfalls auch andere Standbeine zulegen wenn man es als Haupteinnahmequelle nutzen möchte.
https://www.udemy.com/user/renfrst

Interview mit Denis Panjuta

GEWINN: Seit wann sind Sie auf Udemy Dozent und wie kamen Sie dazu?
Denis Panjuta: Ich habe schon während meines Studiums damit begonnen, Tutorials zu erstellen. 2011 habe ich mir über YouTube einiges an Wissen angeeignet, allerdings waren diese Kurse nur auf Englisch. Damals gab es nichts über Android, also habe ich das zu meiner Thesis für mein Studium gemacht. Wie man einen Online-Kurs erstellt, auf YouTube veröffentlicht und den Leuten die Anleitung zu einem Android-Game selbst erstellen lassen. 2012 war es abgeschlossen, ich habe jede Menge positives Feedback bekommen. Ich habe danach zwei Jahre in Spanien gelebt, da ist das Thema ein bisschen in den Hintergrund gerückt. Wieder zurück in Deutschland habe ich 2014 wieder zwei Videos gemacht. Damals hat mich ein Freund gefragt, warum ich das nicht auf Udemy stelle.
GEWINN: Was geschah danach?
Panjuta: Der Verantwortliche bei Udemy für den deutschen Markt hat mich damals für den ersten Kurs begleitet. Das war kein individueller Support, er gab mir aber Guidelines auf den Weg. Er wollte, dass ich einen Java-Kurs auf Udemy stelle. Jetzt gibt es eine facebook-Gruppe mit mittlerweile 700 Leuten, um diese zum Ziel zu bringen – sich auszutauschen, Feedback zu bekommen etc.
GEWINN: Damit waren Sie für den deutschen Markt einer der Pioniere. Wie hat sich das im Umsatz ausgedrückt?
Panjuta: Im ersten Monat hatte ich fast gar keinen Umsatz, aber da hatte ich noch keine Ahnung wie das funktioniert. Wie die Website, die Präsenz auf YouTube etc. optimiert werden kann. Im zweiten Monat, nach der Optimierung, hatte ich bereits 500 Euro umgesetzt. Man muss schauen, dass man die richtigen Schritte geht. Ein paar Leuten kostenlos anbieten, Feedback holen, Stück für Stück Vertrauen aufbauen. Bewertungen bekommen, Nutzerzahlen erhöhen, ob auf Webseiten darüber referiert wird, in Themenblogs vertreten sein etc.
GEWINN: Wie hoch ist der Zeitaufwand für die Erstellung eines Kurses?
Panjuta: Die Spanne wurde immer kürzer. Zu Beginn war es ein Monat, jetzt dauert es eine Woche – je mehr man macht, desto schneller versteht man wie es funktioniert. Wichtig: Ein Thema wählen, wo der Bedarf da ist.
GEWINN: Über welche Kanäle sollte man den Kurs dann zusätzlich vermarkten?
Panjuta: Eine eigene Website ist ein Super-Kanal. YouTube hingegen ist kein guter, da gehen die Leute hin, wenn sie was kostenlos wollen. Der Gedanke, dass Bildung etwas kosten soll und darf, ist in Deutschland und Österreich nicht weit verbreitet. Das merkt man erst, wenn man in einer Firma plötzlich erfährt, dass die Preise für einen Kurs sehr teuer sind.
GEWINN: Kommt Ihnen das nicht zugute?
Panjuta: Bevor man sich zehn Kurse kostenlos auf YouTube zusammen sammelt, bezahlt man lieber einen von mir. Außerdem: wenn man Geld investiert, sehen sich die Leute das dann auch an. Wenn man den Kurs aber kostenlos über Gutscheine vertreibt, sehen sich die Leute das oft auch nicht an. Wenn Dozenten komplett auf Werbung verzichten und nur ihren eigenen Kanal für Werbung nutzen, ist der Umsatz höher. Allerdings hat man dann auch nicht so viele Kursteilnehmer.
GEWINN: Welche Strategie fahren Sie diesbezüglich?
Panjuta: Ich persönlich fahre die Strategie, dass ich gerne kostenlos Gutscheine verteile um die Nutzerzahl zu erhöhen um dann in Folge Geld vom selben Nutzer für einen späteren Kurs zu bekommen. Aber was heute funktioniert muss morgen nicht auch funktionieren. Derzeit habe ich 15.676 Studenten, davon sind über 10.000 kostenlos gekommen. Die Aktion lief über Udemy, da wurde ein Kurs kostenlos für Telekomkunden angeboten. Ich sah den Vorteil für mehr User. Udemy hat mir einen pauschalen Betrag bezahlt, dass ich den Kurs für einen Zeitraum kostenlos anbiete. Ich hatte mit 5.000 Usern gerechnet, es wurden dann aber sogar über 10.000.
GEWINN: Wie viel verkaufen Sie über Udemy?
Panjuta: 50 Prozent. Vermarktet man es selbst, erhält der Dozent 97 Prozent an den Einnahmen. Vermarktet man den Kurs über das Werbeprogramm sowie über Affiliate Marketing, gehen 25 Prozent an den Dozenten. Das ist eine harte Kalkulation, aber man hat kaum Mehraufwand bei mehr Kunden, außer vielleicht ein wenig mehr Fragen, die man beantworten muss. Es ist somit immer eine Frage dessen, wie man sich aufstellen möchte.
GEWINN: Was halten Sie von der neuen 20 bis 50 Euro-Preisgrenze?
Panjuta: Dadurch wird sich einiges ändern. Aber letzten Endes werden wir alle mehr Nutzen davon haben. Denn die Durchschnittsverkäufe liegen im Bereich von 20 bis 50 Dollar bzw. Euro. Die künstliche Verknappung erzeugt nicht Bedarf. Es ist besser, wenn der Kurs erschwinglich ist. In Zukunft wird viel, viel mehr über organisches Wachstum passieren. Ich denke, es ist ein Super-Schritt, der allen helfen wird. Es sind erschwingliche Preise für die Nutzer.
GEWINN: Wird es dann noch Rabatte geben?
Panjuta: Die wird es geben, aber stark eingeschränkt. Momentan kann man riesige Rabatte selbst setzen. In Zukunft wird es nicht mehr als 50 Prozent Rabatt geben. Denke von Udemy aus, dass es eher 20 bis 30 Prozent sein werden. Man will weg vom Fixbetrag, hin zu Prozentsätzen.
GEWINN: Leben Sie davon?
Panjuta: Ja, ich habe Ende letzten Jahres als technischer Vertriebler gekündigt – ich habe ein komplexes technisches Produkt Businesskunden beigebracht – und bin seit 1. Februar selbständig. Udemy ist meine Haupteinnahmequelle. Ich werde das Angebot ausweiten und schauen wie man vermarkten und verkaufen kann. Wenn es mir gelingt meinen Marktanteil zu halten, werde ich durch das Udemy-Wachstum mitwachsen. Mein Java-Kurs ist immer noch mein zweitverkaufter Kurs. Zudem betreibe ich noch meinen YouTube-Kanal, den es seit über vier Jahren gibt, derzeit mit über 8.000 Subscriber mit über einer Million Aufrufen.
GEWINN: Können Sie davon leben oder gut leben?
Panjuta: Ich würde sagen, ja, ich kann davon gut leben. Im Januar habe ich 7.500 Euro eingenommen. Im Februar 3.500 Euro, da ich Urlaub genommen habe. Jetzt im März werde ich diesbezüglich mehr machen. Der Boost kommt im April. Ich arbeite gerade an drei neuen Kursen, die dann online stehen werden. Jedes Mal wenn ein neuer Kurs rauskommt, hat man einen neuen Schub. Meine Erwartung ist, dass ich über 10.000 Euro im April kommen werde.
GEWINN: Haben Sie auch andere Plattformen schon probiert?
Panjuta: Ja, aber die kommen nicht an Udemy ran. Es gibt zwar jede Menge neuer Startups, die mehr oder weniger eine Kopie von Udemy haben, aber sie haben nicht die Power wie die Amerikaner. In Berlin gibt es beispielsweise learnity, die gerade gestartet sind, aber da habe ich noch nichts verdient.
https://www.udemy.com/user/denispanjuta/

Interview mit Meike Hohenwarter

(Foto: Privat)

GEWINN: Wie und warum kamen Sie auf Udemy?
Meike Hohenwarter: Ich habe Udemy vor fast drei Jahren als Teilnehmerin kennengelernt. Ich hatte damals bereits mit Webinaren etc. zu tun und habe gleich gedacht, das wäre eine Super-Plattform. Damals gab es aber nur eine englische Oberfläche.
GEWINN: Seit wann sind Sie Dozentin?
Hohenwarter: Seit drei Monaten. Ich hatte aber schon Online-Kurse, die ich selbst gehostet habe. Die habe ich nun zum Großteil parallel auf Udemy gestellt nachdem ich gesehen habe, dass es auf Deutsch nun auch geht. Die Kunden haben mit Englisch eine Scheu.
GEWINN: Sie haben ein Lerncoaching-Institut für Kinder und Erwachsene, betrieben also schon früh Online Marketing.
Hohenwarter: Ich bin gerade dabei, damit aufzuhören. Das Institut gab es 14 Jahren.
GEWINN: Warum hören Sie auf?
Hohenwarter: Weil ich mit meinen Inhalten mehr Menschen erreichen will. Mein Menschenbild zum Thema Lernen ist ein anderes als das unseres Schulsystems. Ich setze auf Selbstvertrauen und bewusste Änderung der Glaubensätze und auf die Arbeit mit inneren Bildern. Meine ganzen Präsentationen sind sehr belebt.
GEWINN: Wie wirkt Udemy im Vergleich mit anderen Plattformen auf Sie?
Hohenwarter: Ich glaube nicht, dass etwas an Udemy heranreicht. Bei einem Grazer Anbieter war ich beispielsweise erschüttert, wie wenig dieser seinen Dozenten bezahlt – die bekamen nur 10 Prozent vom Preis des Kurses. Wer auf so etwas eingeht, hat nicht rechts und links geschaut. Insgesamt geht der Markt nach unten. Früher hat man mehr bezahlt für Online-Kurse.
GEWINN: Welchen Vorteil sehen Sie bei Udemy?
Hohenwarter: Dozenten müssen nicht wissen, wie sie werben, es ist aber ihr Vorteil, wenn sie auch selbst werben. Potenzielle Kunden sehen auf Udemy, dass die Leute den Kurs auch konsumieren und zufrieden sind, weil diese Bewertungen abgeben können – das ist der sehr wichtige Social Proof. Bei Selbsthosting kann man hingegen viel behaupten und nichts beweisen. Das ist sicher ein wichtiges Kriterium, das für Udemy spricht.
GEWINN: Welche Preiserfahrung haben Sie?
Hohenwarter: Der ganze Markt ist ziemlich im Wandel. Auch Udemy verändert seine Preispolitik im April durch eine andere Ausrichtung des Preisranges. Die Kurse sollen dann zwischen 20 und 50 Euro kosten. Bei Udemy funktioniert vieles mit Coupon Codes, mit denen man Volumen macht. Wenn die Kursteilnehmer durch meine eigene Werbung den Kurs buchen, bekommt Udemy drei Prozent, 97 Prozent der Dozent. Wenn das Marketingprogramm von Udemy genutzt wird, bekommt jeder 50 Prozent. Ich mache auch außerhalb von Udemy Marketing. Hauptsächlich in Form von E-Mail-Listen, Facebook-Werbung, auf Youtube etc.
GEWINN: Wie viel Umsatz machen Sie derzeit?
Hohenwarter: 5.500 Dollar in drei Monaten – das ist für mich ein toller Start. Jemand, der auf der grünen Wiese anfängt, wird es nicht schaffen, in drei Monaten 24 Kurse auf die Plattform zu stellen. Natürlich ist 24 schon ein Multiplikator. Erst ab dem zweiten Kurs wird Udemy für Dozenten aber wirklich interessant. Die richtige Strategie ist meines Erachtens jeden Monat ein bis zwei Kurse neu auf die Seite zu stellen. Dann läppert es sich mit der Zeit. Eine Kurserstellung dauert ca. eine Woche.
GEWINN: Haben Sie auch noch andere Standbeine?
Hohenwarter: Online-Kurse sind ein lukratives Nebengeschäft von mir. Ich habe stets Coaching und Workshops gemacht, so auch jetzt. Der Vorteil von Udemy ist: Ich mache aus einem Service eine Ware – wenn ich einen live-Workshop halte, ist der Termin danach weg. Waren sind aber nicht zeitlich und örtlich gebunden, man kann sie abverkaufen, verschenken oder in Pakete schnüren. Die Leute können den Kurs auch später, zu jeder Zeit abrufen. Das ist das gute an den Online-Kursen: Man investiert einmal in die Arbeit, sie zu erstellen. Das dauert seine Zeit, aber dann machen sie fast gar keine Arbeit mehr und bringen ein regelmäßiges Einkommen. Genau das ist das sagenumwobene „Geld verdienen im Schlaf“. Es hält sich die Nachbearbeitung sehr in Grenzen, da die deutschsprachige Bevölkerung sehr viel zurückhaltender ist als im englischsprachigen Raum – ich habe auch schon englische Kurse erstellt. Die Deutschen nützen nicht so sehr den Chat, sondern E-Mail oder schreiben auf Facebook.
GEWINN: Was waren Ihre ersten Kurse?
Hohenwarter: Meine allerersten Kurse sind die Lerncoaching-Kurse, die sind alle schon drauf. Dann kamen viele Kurse zum Thema online-Geschäftskonzepte für Einzelunternehmer im Bereich Beratung, Training, Therapie etc. – also eMailmarketing, Webinare, Landingpages, Social Media Marketing und Ähnliches. Meine nächsten Themen sind Videomarketing – heute braucht jeder Unternehmer kurze Erklärvideos, ich zeige, wie man diese erstellt. Da habe ich einiges vor. Und ich bin ja auch NLP Lehr-Trainerin, daher kommt demnächst auch einiges im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung von mir, zum Beispiel „wie werde ich produktiver?“ Diese Frage wird mir nämlich sehr oft gestellt.
GEWINN: Was können Sie künftigen Dozenten raten?
Hohenwarter: Mir hat Udemy vor allem zusätzliches Volumen gebracht, eine Reichweite, die ich alleine nicht geschafft hätte. Und im deutschsprachigen Raum fängt das erst so richtig an. Die Leute haben jetzt erst mitbekommen, dass es so was wie online-Kurse gibt, sie sind hierzulande noch nicht so weit. Für mich ist es auch wichtig, dass ich neben Udemy auch ein eigenes Angebot habe und jederzeit gehen kann, wenn etwas nicht passen sollte. Was ich rate ist, zuerst eine Live-Workshop-Erfahrung zu haben. Wenn man immer wieder Feedback von den Leuten bekommt und einarbeitet, verbessert man sich auch im digitalen Bereich.
https://www.udemy.com/user/meikehohenwarter/

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